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Dienstag, 15. Januar 2019

Gemeinsam im Interesse der Kinder

Am Mittwoch, dem 19.2.14 fand in der Grundschule am Egelpfuhl ein Workshop statt, der von SiS (Seniorpartners in School) veranstaltet und vom BfDT (Bündnis für Demokratie und Toleranz) unterstützt wurde. Die Leitung hatte Elke Reuter. Sie leitet auch das gesamte Projekt “Kommunikation im Ehrenamt”, in dessen Rahmen der Workshop durchgeführt wurde.

An diesem Tag trafen sich in der Grundschule am Egelpfuhl Lehrerinnen, Hort-Erzieherinnen, die neue Sozialarbeiterin, Elternvertreter und Schüler, das Seniorenteam der Schule und Teams aus Braunschweig und Berlin sowie Vorstandsvertreterinnen der SiS-Landesverbände Brandenburg und Berlin und eine Vertreterin des BfDT.

Im regen Austausch zwischen allen Beteiligten wurden die Möglichkeiten und Methoden besprochen und demonstriert, mit denen Kindern bei Streitigkeiten und persönlichen Problemen geholfen werden kann.

Dank der Unterstützung der Schulleiterinnen, Frau Pilz und Frau Anné, wurde der Workshop aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Ganz herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Eindrücke der Mediatorinnen

Viele Kinderhände gehen in die Höhe, als Frau Nelde am Montag ihre Klasse fragt, wer gerne am Mittwoch für unsere Gäste eine Schulführung machen möchte.

Mit den vier dafür ausgewählten Mädchen starten wir sofort zu einem Probelauf. Sie zeigen uns alles, was sie selbst gerne unseren Gästen zeigen möchten, u.a. den Schulgarten und die Turnhalle. Sie kommentieren das so gekonnt, dass man denken könnte, sie haben lange dafür geübt. Locker, mit großer Begeisterung.



Anna, Luise, Chantal (leider verdeckt) und Therese aus der 5. Klasse zeigen ihre Schule.
Frau Özdemir Yaman (BfDT), Frau Reuter (Projektleiterin), Frau Riedel (SiS-Team Egelpfuhlgrundschule), Frau Johannssen (Vorstand SiS Berlin), Frau Cantner (Vorstand SiS Brandenburg)

Am Tag des Workshops stecken neugierige Kinder während der Pausen die Nase durch die offene Tür und wollen wissen, was da gerade passiert. Melanie entschließt sich spontan, am Nachmittag zu kommen. Auch die Bedingung, dass dazu die schriftliche Einwilligung der Eltern erforderlich ist, hält sie nicht davon ab. Die Einwilligung kommt postwendend.

Die Gesichter der Hort-Erzieherinnen hellen sich auf, als sie “unsere” Spiele mit uns spielen.

In einer einzigen Stunde, die wir zusammen mit den Hort-Erzieherinnen haben, lernen wir uns kennen, stellen uns gegenseitig unsere Arbeit vor, formulieren, sogar schriftlich, Wünsche und Angebote, verabreden uns für den nächsten Montag und richten eine monatliche Sprechstunde ein. Sogar Kaffeetrinken und einzelne persönliche Gespräche sind in dieser kurzen Zeit noch möglich.



Im regen Austausch mit den Horterzieherinnen

Die Nachmittagsrunde beginnt mit einem leckeren Imbiss, während dessen die ersten persönlichen Bekanntschaften gemacht und Gespräche geführt werden.



Der Raum der Sozialarbeiterin Frau Schubert-Wehden war bis zum letzten Platz besetzt

Auch alle Teilnehmer der Nachmittagsrunde geben bereitwillig Auskunft auf Elke Reuters Fragen. Leopold lässt sich auf die Demonstration des lösungsorientierten Einzelgesprächs ein.

Am Nachmittag finden sich unter den Erwachsenen und den Kindern begeisterte Mitspieler unserer Spiele.



Frau Reuter mit Leopold bei der Demonstration des lösungsorientierten Einzelgesprächs


„Magische Reise" ein Mediationsspiel


Angeregt und mit vielen neuen Ideen fahren wir an diesem Tag nach Hause.